Der Garten im Krahehof

„Paprika statt Parkplätze“ war zwar nicht das offizielle Motto bei der Umwandlung des Krahehofs. Aber vom Prinzip her wollte unser Vermieter dasselbe, als er die Garagen abreißen und den Boden entsiegeln ließ. Düsseldorf hat sich nämlich in den letzten Jahrzehnten zur autogerechten Stadt entwickelt.
Die unbegrenzte Individualmobilität macht aber Probleme, welche sich kaum noch bewältigen lassen (siehe Zeitungsartikel vom etwa 26. Mai zu Feuerwehr und Polizei) und alternative Konzepte notwendig machen. Seit wir den Mietergarten haben, lernen wir ihn mehr und mehr schätzen.
Gestaltet haben wir ihn gemeinsam, und so wurde er etwas Besonderes. Die Entwicklung und Pflege des Mietergartens wird mittlerweile von der Gartengruppe des Vereins Gute Nachbarschaft organisiert.
Es gibt Beete, für die einzelne Personen eine Patenschaft übernommen haben. Gemeinschaftsflächen, Wege, Spielgeräte und Garagen werden gemeinschaftlich instand gehalten und genutzt.

Je nach Wetter und Bedarf ist samstags nachmittags Gartenarbeit angesagt: Wenn Du mitmachen möchtest, geh doch einfach in den Garten wenn jemand dort emsig ist. Ansonsten helfen Dir Wolfgang Wilde (K16), Klaudy Wilms (M15) und Marion Plücken (K16) gerne weiter.

Wenn Du nicht auch der Meinung bist, dass Paprika besser als Parkplätze sind, guck Dir den Garten doch mal etwas genauer an, er ist für Bewohner jederzeit offen. Bitte verlass dabei nicht die Wege oder Rasenflächen, da in den Beeten nicht immer erkennbar ist, wo etwas wachsen soll.